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Probleme mit Wespen und Hornissen - Artenschutz

Sommerzeit bedeutet für uns Menschen, Genuss der vielen Aktivitäten im Freien. Auch Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen sind besonders fleißig und kommen ihrer Schlüsselrolle im ökologischen Kreislauf nach. Sie bestäuben zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen und üben über dies eine wichtige Bestandsregelung bei Forst- und Ernteschädlingen aus. So erbeutet ein Hornissenvolk am Tag ca. 500 g Schädlinge, darunter auch Wespen. Innerhalb von 6 Stunden fängt ein Volk der Deutschen Wespe (300 bis 400 Arbeiterinnen) rund 2.500 Fliegen sowie 650 Schnaken und Mücken. Daher...

Daher sind diese per Bayerischen Naturschutzgesetz besonders geschützt. Alle Hymenopteren können stechen, stellen aber keine Gefahr dar. Diese Stiche sind schmerzhaft, in der Regel jedoch nicht besonders gefährlich oder tödlich. Lediglich bei Menschen mit Insektengiftallergie können diese schwerwiegende Folgen haben.

Trotz dieses Nutzens kommt es durch Wespen und Hornissen besonders im Sommer und im Herbst immer wieder zu Belästigungen für uns Menschen.

Häufig lässt sich die Belästigung durch einfache Maßnahmen wie Absperren des Nestbereiches, Freihalten des Einflugbereiches zum Nest, Verschließen oder Verhängen von Fenstern und Türen, Abdecken von Essen und Getränken, etc. verhindern. 

Wenn Sie sich von Wespen, Hornissen oder Hummeln belästigt fühlen und einfache Maßnahmen keine Abhilfe schaffen, können Sie während der Dienstzeiten mit Ihrer Gemeinde oder der Naturschutzbehörde im Landratsamt Haßberge (Herrn Husslein, Tel. 09521/27-321) Kontakt aufnehmen, oder sie können sich an einen gewerblichen Kammerjäger (gelbe Seiten) wenden.

Der Notruf der Polizei oder der Feuerwehrnotruf über die Integrierte Leitstelle sind nicht die richtigen Adressen für derartige Probleme. 

In der VG Theres gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Gädheim-Ottendorf ausgebildete Berater, die sich gerne jedes Nest von Wespen, Hornissen, Hummeln oder Bienen anschauen, um dann mit Ihnen zu besprechen, welches Vorgehen das Richtige ist. Die Feuerwehr darf allerdings nur Maßnahmen ergreifen, wenn eine konkrete Gefahr von den Tieren ausgeht oder wenn sich die Tiere selbst in Gefahr befinden.

Sollten Sie Hilfe in Bezug auf ein Nest von Wespen, Hornissen oder Bienen benötigen, können Sie gerne über das Sekretariat der VG Theres unter der Telefonnummer 09521 / 9234 - 0 Kontakt zu den Beratern der Feuerwehr Gädheim-Ottendorf erhalten.

Insekteneinsätze der Feuerwehr sind grundsätzlich kostenpflichtig und werden entsprechend der benötigten Zeit verrechnet. Alle Informationen hierzu erhalten Sie bei der Besichtung durch einen Berater der Feuerwehr.
Alle oben genannten Tiere leben nur wenige Monate. Ihre Nester sind im Herbst verlassen, stellen somit keine Gefahr mehr dar und können problemlos entfernt und umgesiedelt werden. Wir bitten Sie daher, vor der Benachrichtigung der Feuerwehr, für sich selbst zu prüfen, ob Sie sich mit den Tieren arrangieren und mit ihnen im Einklang leben können. Im Zweifelsfall kommt die Feuerwehr gerne zur Ihnen und begutachtet die Situation vor Ort.

Aus rechtlicher Sicht ist es erforderlich, nochmals darauf hinzuweisen, dass vor allem Hornissen besonders geschützt sind, deshalb darf bei diesen Tieren kein ungenehmigter Eingriff in das Nest erfolgen.

Infoblatt "Insekten, ihre Stiche und einfache Tipps zur Vermeidung" (pdf-Dokument, ca. 190 KB)
Infoblatt "Bienen, Hummeln, Hornissen und Wespen" (pdf-Dokument, ca. 412 KB)
Tafel "Unterscheidung Wespe, Biene, Hummel, Hornisse"(pdf-Dokument, ca. 301 KB)