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Einweihung Bauhof und Feuerwehrgerätehaus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Gädheim,

 

dreieinhalb Jahre, das ist der Zeitraum zwischen dem ersten Treffen des Planungsteams und dem Einzug des Bauhofs und der Freiwilligen Feuerwehr. Dreieinhalb Jahre, in denen die Grundlagen in Form von Raumbedarfsplänen gelegt wurden, es fanden Besuche in mehreren Feuerwehrgerätehäusern, aber auch Bauhöfen, in ganz Bayern statt, um sich verschiedene Ideen zu holen. Der Gemeinderat hat sich die Vorschläge von mehreren Architektur- und Ingenieurbüros angehört und sich schließlich, zusammen mit dem Planungsteam der Feuerwehr, einstimmig für das Ingenieurbüro Kitzinger aus Wülflingen entschieden.

 

Eine besondere Herausforderung dabei war es, sowohl Bauhof, als auch Feuerwehr, sinnvoll unter einem Dach zusammen zu führen, aber dennoch eine räumliche Trennung aufrecht zu erhalten. Dies ist durch die dreigeschossige Lösung aus meiner Sicht ideal gelungen. Sowohl Bauhof als auch Feuerwehr haben ihre eigenen Zufahrtsbereiche, ihre eigenen Stockwerke und teilen sich das Zwischengeschoss, in dem sich die Küche und ein Aufenthaltsraum, der Schulungsraum, sowie WCs befinden.

 

Im Oktober 2019 fand der finale Beschluss zum Neubau im Gemeinderat statt, etwas mehr als ein Jahr nach Beginn der Planungen. Im Februar 2020 kam die Förderzusage der Regierung und Ende März wurde der Bauantrag vom Landratsamt genehmigt, so dass wir kurz danach, nämlich am 07. April 2020, mit dem Erdaushub beginnen konnten. Innerhalb von etwas mehr als 6 Monaten stand der Rohbau und es war möglich vor dem Wintereinbruch die Fenster und die Rolltore einzubauen und was noch wichtiger war, die Dachflächen fertig zu isolieren, damit das Gebäude über den Winter geschlossen war.

 

Schließlich ging es auch für die Feuerwehr los, die angebotene Eigenleistung mit einzubringen. Alle Möbel im Gebäude, wurden als Bausätze geliefert und von den Feuerwehrleuten zusammengebaut. Neben den Möbeln wurde die komplette Druckluftversorgung im gesamten Gebäude eingebaut, der Vorplatz der Feuerwehr und der Zugang zum Zwischengeschoss wurden gepflastert und alle Flachdächer wurden begrünt. Insgesamt haben die Aktiven der Feuerwehr Gädheim-Ottendorf hier mehr als 1.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet und da sind die Zeiten des Planungsteams noch gar nicht mitgerechnet. Dafür an alle, die sich hier mit eingebracht haben, meinen herzlichsten Dank!

 

Während der Bauphase und auch nach Fertigstellung wurde ich von einigen Personen gefragt, ob es denn überhaupt notwendig ist solch ein Gebäude zu bauen. Brauchen wir das überhaupt? Meine ganz klare Antwort lautet: JA! Eine Gemeinde braucht einen gut ausgestatteten und motivierten Bauhof, was nicht nur mit der technischen Ausstattung, sondern eben auch mit den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten zu tun hat. Die Räume im alten Bahnhof waren schon seit vielen Jahren eigentlich nicht mehr tragbar. Ein weiteres deutliches JA von meiner Seite gibt es in Bezug auf das Feuerwehrgerätehaus. Zum 01.01.2018 haben wir die Feuerwehren aus Gädheim und Ottendorf zusammengelegt und die Feuerwehr Gädheim-Ottendorf gegründet. Seitdem wurde von zwei Standorten ausgerückt, die Fahrzeuge standen in zwei Gerätehäusern, die beide hätten saniert werden müssen. Zumindest am Standort Gädheim in der Dorfmitte hätten wir keine Möglichkeit gehabt, uns räumlich zu vergrößern, was aber dringend notwendig gewesen wäre. Deshalb ist dieser Neubau wichtig und richtig. Die Feuerwehr ist nunmehr nicht nur namentlich, sondern auch räumlich zusammengewachsen.

 

Mein Dank geht an die Mitglieder des Gemeinderates, die dieser Investition nicht leichtfertig, sondern durchaus nach einigen auch kontroversen Diskussionen, zugestimmt haben. Es bindet natürlich finanzielle Mittel der Gemeinde, aber man muss dazu auch sagen, dass wir genau zum richtigen Zeitpunkt diese Entscheidung getroffen haben, da die Zinsen noch wesentlich niedriger waren als heute und vor allem die Baukosten deutlich unter dem heutigen Niveau lagen.

 

Ein Dank geht auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VG Theres, die an den unterschiedlichsten Stellen beteiligt waren, sei es um eine Ausschreibung zu veröffentlichen, die Angebote der Baufirmen entgegenzunehmen oder schließlich die Rechnungen zu bezahlen. All das hat immer zu meiner vollsten Zufriedenheit funktioniert. Dankeschön!

 

Ein besonderer Dank geht an Herrn Kitzinger vom gleichnamigen Ingenieurbüro. Er war es, der nicht nur für den Entwurf des Gebäudes verantwortlich ist, sondern der auch dafür gesorgt hat, dass die einzelnen Zahnräder auf einer solch großen Baustelle, immer gut und harmonisch in einander gegriffen haben.

 

Zu guter Letzt gibt es noch ein paar Personen, bei denen ich mich besonders bedanken möchte und das ist das Planungsteam, das mich von Anfang an so sagenhaft unterstützt hat. Mit dabei waren unser Bauhofleiter und 1. Kommandant Alexander Brehm, der 2. Kommandant Stefan Kuhn, der Jugendwart David Englert, der Gruppenführer Georg Gräf und der Gerätewart Lukas Müller. Zu Beginn der Planungen war auch noch Sebastian Barthelmes im Planungsteam dabei, der aber durch seinen Wohnortwechsel auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist. Es ist toll, wenn man gesehen hat, mit welcher Leidenschaft und welchem Engagement sich alle ehrenamtlich eingebracht haben. Ich kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich dem Planungsteam bin. In unzähligen Treffen, egal ob live oder online, was ja auch noch erschwerend hinzugekommen ist, haben wir über die unterschiedlichsten Themen diskutiert und schließlich auch dem Gebäude sein Leben eingehaucht, in dem wir sowohl innen, als auch außen die Farben und Materialien gemeinsam festgelegt haben und vor allem bei der Technik vieles optimal ausgesucht haben. Ich könnte so viele Dinge aufzählen, aber das würde definitiv den Rahmen sprengen. Hervorheben möchte ich trotzdem Alexander Brehm und Stefan Kuhn. Beide waren, mit ganz wenigen Ausnahmen, an jeder der wöchentlichen Baubesprechungen während der Bauphase mit dabei und somit noch einmal ein Stück tiefer in der Materie mit verankert, wie der Rest vom Planungsteam. Stefan Kuhn hat sogar in seiner Freizeit die Entwürfe für alle Möbel im Neubau gemacht. Es ist toll und es macht mich stolz, mit solch engagierten Menschen zusammenarbeiten zu dürfen.

 

Vielen herzlichen Dank!

 

Peter Kraus

Erster Bürgermeister